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Korkboden verlegen

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Werkzeuge

  1. Zollstock
  2. Zahnspachtel
  3. Korkkleber
  4. Cutter
  5. Gummihammer

Untergrund vorbereiten

Kork gewinnt bei der Gestaltung von Innenräumen immer mehr Bedeutung. Kork entspricht dem Trend der Zeit. Er vermittelt Wohlbehagen durch seine natürliche Ausstrahlung. Vor der Verlegung von Korkparkett sind einige Vorbereitungen zu treffen:

  1. Überprüfen Sie den Untergrund. Korkparkett kann auf jedem Untergrund, der glatt, plan, rissfest, trocken und sauber ist, verlegt werden.
  2. Alle Verunreinigungen entfernen.
  3. Größere Mulden mit Spachtelmasse füllen.
  4. Eine glatte Verlegefläche herstellen.
  5. Bei Dielenboden als Untergrund, werden Verlegeplatten als Begradigung aufgelegt.
  6. Die Verlegung kann hierauf erfolgen.

Korkparkett verlegen

  1. Korkparkett erhalten Sie in handlichen Größen verpackt.
  2. Nehmen Sie mehrere Kartons und mischen die Platten untereinander. Geringe Fabrikationsunterschiede würden sich sonst auf der Fläche bemerkbar machen. Da Korkparkett ein Naturprodukt ist, sollte es wenigstens 48 Stunden im Verlegeraum locker ausgebreitet werden. So kann es sich der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit anpassen und später nicht mehr schrumpfen und dehnen.

    Kleber
    Zum Verlegen von Korkparkett wird spezieller Kork-Bodenbelagskleber verwendet. Dieser ist optimal auf das Material abgestimmt.
  3. Die einfachste und sicherste Methode der Verlegung ist von der Raummitte aus. Der Raummittelpunkt wird mit einem Schnurschlag ermittelt. Hier auf Rechtwinkligkeit achten.
  4. Der gut durchgerührte Kleber wird nun mit einer Zahnspachtel auf den Boden aufgetragen. Tragen Sie jedoch nicht mehr Kleber auf,als Sie in 10 Minuten verlegen können.
  5. Die Platten werden nun fest auf die Kleberschicht und exakt in Position gebracht. Wenn die Platten an richtiger Stelle fixiert sind, klopfen Sie diese mit dem Gummihammer von innen nach außen fest an. Die Platten müssen vollflächig mit dem Kleber verbunden werden.
  6. Innerhalb der abgesteckten Flächen werden nun weitere Korkplatten verklebt. Zu den Rändern hin wird eine ca.2 mm breite Dehnfuge eingehalten. Die erforderlichen Zuschnitte werden sauber mit dem Cutter ausgeführt.

Verlegung nach Muster

  1. Die klassische Verlegeform für Korkparkett ist das Schachbrettmuster. Hier kann nach der vorher gezeigten Raumaufteilung gearbeitet werden.
  2. Die Reihen-Verlegung mit Versatz der Platten ergibt ein lebhafteres Bild.
  3. Bei der Reihen-Verlegung wird das Reststück einer Reihe als Anfangsstück der nächsten Reihe verwendet. So entsteht kein Abfall und es entsteht automatisch der richtige Versatz. Die Reststücke einer Reihe sollten jedoch wenigstens halbe Plattenbreite haben.

Knifflige Stellen leicht gemacht

  1. Korkplatten lassen sich gut bearbeiten. Mauervorsprünge werden einfach ausgeklinkt.
  2. An Heizkörperkonsolen und Rohren wird, wie in der Abbildung gezeigt, ein Streifen ausgeschnitten und das Reststück hinten wieder eingesetzt.

Versiegelung

Etwa drei Tage nach der Verlegung kann die Oberfläche des naturbelassenen Korkparketts versiegelt werden. Sie kann auch gewachst oder imprägniert werden. Den haltbarsten Schutz bietet jedoch die Versiegelung.Bei der Verwendung von Versiegelungslack sollte nach dem Erstanstrich ein Zwischenschliff mit feinem Schleifpapier erfolgen.

Weitere Hinweise, Tipps und Empfehlungen geben die Hersteller der Versiegelungsmittel. Korkparkett ist auch mit werkseitiger Versiegelung zu erhalten, d.h. nach der Verlegung ist keine Versiegelung erforderlich. Eine besondere laufende Pflege ist ebenfalls nicht erforderlich.

 

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