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Bodenfliesen verlegen

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Werkzeuge

  1. Fliesenhammer
  2. Zahntraufel
  3. Gummihammer
  4. Zollstock
  5. Bleistift
  6. Fliesenzange
  7. Fliesenschneider
  8. Wasserwaage
  9. Papageienzange

Vorbereitung

  1. Vor Beginn der Verlegung sollte die Verlegerichtung und die Rechtwinkligkeit des Raumes überprüft werden.Einen rechten Winkel stellen Sie durch Abtragen der drei Maße 60/80/100 cm her.
  2. Die erste Reihe kann nun bis zum Mittelpunkt verlegt werden.Die Länge dieser Reihe nun zu den Seiten hin abtragen.
  3. Die seitliche Fliesenreihe nun vervollständigen. Von hier aus können nun alle weiteren Fliesenreihen einfach verlegt werden.

Bodenfliesen verlegen

  1. Für eine erfolgreiche Verlegearbeit ist ein tragfähiger ebener Untergrund erforderlich. Unebenheiten müssen entsprechend ausgeglichen und verspachtelt werden.
  2. Fliesen aus unterschiedlichen Paketen entnommen weisen immer, wenn auch minimale, Farbunterschiede auf. Mischen Sie daher entsprechende Mengen aus unterschiedlichen Paketen und verarbeiten Sie die so gemischten Fliesen.
  3. Tragen Sie so viel Fliesenkleber auf, wie Sie zügig verarbeiten können. Der Kleber wird dann mit der Zahntraufel durchgekämmt, um einen gleichmäßigen Kleberauftrag zu erhalten. Grundsätzlich sollte bei großen und dicken Fliesen eine grobe Zahnung (6-8 mm) und bei kleineren, dünneren Fliesen eine feine Zahnung (3-4 mm) verwendet werden.
  4. Die Fliesen werden nun entsprechend dem Verlegeschema in das Kleberbett eingedrückt. Mit dem Gummihammer leicht festklopfen. Die Fliesen dürfen dabei nicht direkt auf dem Boden aufliegen. Der Fugenabstand richtet sich nach der Größe der Fliesen.(Feinkeramische Fliesen bis 150 mm etwa 2 mm, über 150 mm Kantenlänge 2-8 mm. Bei Grob keramischen Spaltplatten beträgt die Fugenbreite 10 mm).
  5. Zum Anbringen von Sockelleisten Fliesenkeile unterlegen. Den Kleber vor dem Aushärten aus den Fugen herauskratzen.

Tipps für richtiges Anzeichnen

  1. Die Länge der Endstücke ermitteln Sie am einfachsten so: Legen Sie die Fliese, die abzutrennen ist, deckungsgleich auf eine Fliese der letzten Reihe. Eine weitere Fliese nun gemäß Zeichnung an der Wand anschlagen und das verbleibende Maß auf der Fliese anzeichnen. Berücksichtigen Sie auch hierbei die Fugen.
  2. Auch hier ist das Übertragen der erforderlichen Maße einfacher als ein entsprechendes Abmessen.
  3. Auch schräge Endstücke sind, wie in der Zeichnung ersichtlich, kein Problem. Die beiden erforderlichen Maße werden einfach übertragen und die Fliese kann dann problemlos geschnitten werden.

Hinweis:

Bei Fliesenbelägen,die in einen anderen Raum über gehen, eine Dehnungsfuge im Bereich des Raumüberganges einbauen. Bei Dehnungsfugen im Estrich auch an entsprechender Stelle im Fliesenbelag eine Dehnungsfuge einbauen. Die Dehnungsfugen werden mit elastischem Silikon ausgefüllt.

Beanspruchungsklassen für glasierte Fliesen:

Abrieb 1 Reine Wandfliesen
Abrieb 2 Leichte Beanspruchung Wand-und Bodenfliesen im privat genutzten Bad
Abrieb 3 mittlere Beanspruchung Bodenfliesen im Wohnbereich außer Küche, Diele, Terrassebr
Abrieb 4 stärkere Beanspruchung Bodenfliesen in Küche,Diele und Terrassebr
Abrieb 5 stärkste Beanspruchung Bodenfliesen in öffentlichen Gebäudenbr

Verlegemuster

Hier einige Verlegebeispiele für keramische Bodenbeläge. Je nach Größe und Format sind noch eine Menge weiterer Verlegemuster möglich. Symmetrische Anordnungen ergeben die schönsten Fliesenbilder. Probieren Sie ruhig durch „trockenes “Auslegen einiger Fliesenreihen verschiedene Muster aus.

 

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